Projekte (Drittmittel)

 

Projektname:

 

Developing participative processes for the generation of a financial education curriculum addressed to young adults at risk

Projektkürzel:

EDU-FIN

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

 

Förderung:

Erasmus+(Donau-Universität als Partner)

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

EU; ges. 352.245,--; 264.183,75 Euro (DUK 75.045,-- davon 75%)

 

Projektkoordinator:

 Àgora, Asociacion de Personas Participantes, Barcelona, Spanien

 

Projektpartner:

ES: AT, BE, BG, ES, IT, GB

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

EDUFIN

 

Ökonomische Bildung wird angesichts der immer komplexer werdenden Finanzmärkte mit ihren Finanzprodukten und bezahlten (oft nur virtuell erfahrbaren) Dienstleistungen generell wichtiger. Junge Erwachsene sind herausgefordert, sich in dieser Komplexität zurecht zu finden und finanzielle Entscheidungen zu treffen, die für ihre zukünftige (berufliche) Weiterentwicklung Konsequenzen haben. In diesem Projekt werden sie selbst an der Entwicklung von Curricula und Konzepten ökonomischer Bildung beteiligt. Berufliche, politische und soziale Perspektiven sollen mit der Vermittlung von „Financial Literacy“ – gemäß der Prinzipien „sozialer Inklusion“ – verknüpft werden.

 

Forschungsziele:

 

Beitrag zur vergleichenden Forschung „Financal Literacy“,
Innovative inkludierende WB-Konzepte forschungsgeleitet auf dem Weg zu einer inkludierenden wissenschaftlichen Weiterbildung entwickeln

Förderzeitraum:

Oktober 2014 bis September 2016

 

 

 

Projektname:

Tools fOr Impact³ - Entwicklung von online-basierten Evaluierungs-Tools zur proaktiven und wirkungsorientierten Zusammenstellung von Projektkonsortien für ERASMUS+

Projektkürzel:

TOI TOI TOI

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

Förderung:

Erasmus+ Donau-Universität als Koordinator

Projektmanager:

Mag. Rainer Schabereiter

 

Gefördert durch:

EU; ges. 178.556,-- Euro

 

Projektpartner:

AT: AT, DE, HU, MK, PT

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Das Akronym TOI TOI TOI bildet eine Hommage an die abgeschlossenen Transfer-of-Innovation-Projekte im Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen „Leonardo da Vinci“. Das Projekt nutzt den aktuellen Übergang zwischen zwei Aktionsprogrammen, um mittels Evaluierung der abgeschlossenen Projekte online-basierte Tools zu entwickeln. Die Entwicklung der beiden TOI TOI TOI Evaluierungs-Tools stützt sich auf zwei forschungsbasierte Analyseschritte: Zunächst erfolgt eine Cluster-Evaluierung von abgeschlossenen Leonardo da Vinci Transferprojekten aus den beteiligten Projektpartnerländern. Dieser Analyseschritt bildet die Grundlage für aufbauende teilstandardisierte Interviews mit ehemaligen KoordinatorInnen und weiteren EntscheidungsträgerInnen in EU-Bildungsprojekten.

Förderzeitraum:

Oktober 2014 bis September 2016

 

 

Projektname:

Ausbau der Durchlässigkeit und Validierung non-formaler und informell erworbener Qualifikationen für die Zugangssteuerung im Rahmen fachwissenschaftlicher Anerkennungsverfahren an Hochschulen

Projektkürzel:

ADV –Donau-Universität Krems

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

 

Förderung:

Donau-Universität-Krems

Projektmanager:

Dipl. Päd. Georg Böse und Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

Eigenmittel; mit Unterstützung der Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Durchführung eines Projekts zur Validierung von fachwissenschaftlichen Anerkennungsverfahren non-formaler und informeller Qualifikationen („gleichzuhaltende“ Qualifikationen) in drei fachwissenschaftlich basierten Studienbereichen der Donau-Universität Krems: Bildungswissenschaften, Technikwissenschaften und Betriebswirtschaftswissenschaftliche Studiengänge.

 

Forschungsziele:

 

Beitrag zur fachspezifischen Anerkennung (international, national) auf dem Weg zu einer inkludierenden wissenschaftlichen Weiterbildung und zur Förderung von sozialer Durchlässigkeit an Hochschulen

Förderzeitraum:

Dezember 2014 bis Februar 2016

 

 

Forschungsarbeit Deutsches Institut für Erwachsenenbildung e.V. Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, DIE; Bonn

Bis 31.12.2012 Ltg. von bis zu 14 (davon fünf englischsprachige) Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit 6 wissenschaftlichen Mitarbeitenden im Programm „Inklusion/Lernen im Quartier“ am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung e.V. Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, DIE, in Bonn (Förderung EU, BMBF, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und Eigenmittel DIE, VW-Stiftung) und kommissarische Leitung seit 1/2011 bis 30.09.2012 des Programms „System und Steuerung“. Als Leitung des Forschungs- und Entwicklungszentrums Prüfung aller Projektanträge.

 

Projektname:

Benefits of Lifelong Learning

Projektkürzel:

BeLL

Projektleitung:

PD Dr. Monika Kil

Förderung:

DIE als Koordinator

Mitarbeitende:

Dr. Bettina Thöne-Geyer, Maren Henkes, Jonas Ludwig

 

Gefördert durch:

EU Comparative Studies, Total Budget Costs 525.321,-- Euro, 74.86% funding, 3% Förderwahrscheinlichkeit

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Das Projekt soll das Konstrukt „Benefits“ im europäischen Vergleich validieren und Ergebnisse im Hinblick auf deren Art, Breite und Zuordnung ermitteln. Aus Großbritannien und Finnland ist die sog. „Benefit-Forschung“ mit relativ breitem Anwendungsgrad, Publikationen und Studien als bereits etabliert zu kennzeichnen. Diese Expertise ist in das Konsortium eingebunden. In anderen europäischen Ländern – auch in Deutschland – ist dagegen dieser Ansatz noch weitgehend unbekannt. Mit diesem Projekt sollen zum ersten Mal vergleichbare quantitative und qualitative Daten zu empfundenen und nachweisbaren „Benefits“ nach einer Teilnahme in einer Weiterbildungs­maßnahme in neun Ländern (IT, FI, CZ, ES, EN, SI, CH, ROM, DE) erhoben werden. Für die Dissemination der für die Legitimation von Weiterbildung höchst relevanten Projektergebnisse ist mit EAEA, European Association for the Education of Adults, Brüssel, der zehnte Projektpartner gewonnen worden.

Forschungsziele:                                   

 

Validierung des Konstrukts „Benefits“ nach der Teilnahme an allgemeiner Erwachsenenbildung (liberal Adult Education) und dessen europäischer Vergleich

 

Förderzeitraum:

November  2011 bis Oktober 2013

 

 

 

Projektname:

Outreach-Empowerment-Diversity

Projektkürzel:

OED

Projektleitung:

PD Dr. Monika Kil

Förderung:

DIE als Partner

Mitarbeitende:

Birke Dasch und Maren Henkes

 

Gefördert durch:

EU

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

In dieser Partnerschaft sollen vergleichbare Fallbeschreibungen zur Erreichbarkeit von sog. „bildungsfernen Zielgruppen“ erhoben werden. Sozialraumorientierte, aufsuchende Bildungsarbeit bildet dabei einen Ausgangspunkt. Die Ergebnisse bilden die Voraussetzung für die Klärung professioneller Strategien und professionellen Handelns in der Weiterbildung.

 

 

Forschungsziele:

Durch die Bearbeitung der Analyse von 29 Good-Practice-Beispielen sollen systematisch Hinweise für eine verbesserte Erreichbarkeit gegeben werden.

 

Transparenz über Outreachstrategien schaffen und Erweiterung des nationalen Vorgehens über europäische Beispiele

 

Förderzeitraum:

November 2011 bis Oktober 2014

 

 

 

Bis 2009:

 

Projektname:

Abschlussförderung „altes“ Lehramt - Verstärkte Forschungsförderung in der Lehramtsausbildung und empirischen Ausrichtung von Staatsarbeiten

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

Förderung:

Tutorinstelle Ilka Koppel, Anschaffung von Tests, Coaching, Förderrahmen: 1500 Euro, univ. Sondermittel, WS 09/10

Empirische Abschlussarbeiten s. Punkt 6. der Bewerbung

 

 

Projektname:

Dienstleistung 'Weiterbildung' - Organisationsanalysen zur Ausdifferenzierung im Anbieter- und Leistungsspektrum“

Projektkürzel:

Dienstleistung „Weiterbildung“

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil & Prof. Dr. Erhard Schlutz

Projektpartner:

Horst Rippien

Förderung:

1/2 Wiss. MA BAT IIa West, 2 SHK 2 Jahre 10 Std. und RK

Mitarbeitende:

Maren Büschking, Marina Feldmann (jetzt stellv. VHS-Ltg. Zweckverband VHS Zeven), Ilka Koppel, Julia Rothenberg (jetzt Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen), Dipl. Päd. Sina Wagner (jetzt Studienkontencontrolling Universität Göttingen), Sebastian Wachs, Jana Wienberg (jetzt Universität Heidelberg, Marsilius-Kolleg-Projekt Perspectives of Ageing)

Gefördert durch:

DFG KI 848/2-1

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Wissenschaft und Praxis gehen davon aus, dass veränderte Rahmenbedingungen (wie eine zunehmende Marktregulation, elektronische Medien, Individualisierung der Bildungsbedarfe) zur Vervielfältigung und Ausdifferenzierung der Unterstützungs­leistungen im Weiterbildungsbereich führen (z.B. mehr Nutzenorientierung und Anwendungsnähe, neue Lernorte und mediengestützte Lernhilfen, mehr Beratung und Begleitung), aber auch zu mehr Intransparenz und zu unklareren Grenzen. Empirisch ist solchen vermuteten Entwicklungen bislang nicht stringent nachgegangen worden, wie überhaupt Organisationen und mögliche Leistungen der Weiterbildung bislang eher punktuell und auf bestimmte Segmente oder Trägergruppen bezogen empirisch untersucht worden sind. Insgesamt sind 21 Anbieter aufgrund einer ersten Anbietertypologie in einem Methodenmix untersucht worden.

Forschungsziele:

Das beantragte Projekt soll  systematisch das heutige Anbieter- und Dienstleistungsspektrum zur Weiterbildung erkennbar machen, laufende Veränderungen und Innovationsmöglichkeiten herausarbeiten und damit zur größeren Transparenz von Weiterbildung und zur Einsicht in ihren möglichen Strukturwandel beitragen.

Förderzeitraum:

Februar 2005 bis September 2007 Abschlussbericht liegt der DFG vor. Eine Gesamtpublikation unter der Perspektive von Fallvergleichen ist in Arbeit.

bisherige Veröffentlichungen und Qualifikationsarbeiten:

Kil, M./Schlutz, E. (2006): „Dienstleistung Weiterbildung“: Feldforschung zu gegenwärtigen Veränderungen und Handlungsspielräumen. In Schiersmann, Ch./Meisel, K. (Hrsg.): Zukunftsfeld Weiterbildung (S. 159-170). Bielefeld: wbv-Verlag.

Kil, M./Wagner, S. (2006): Entwicklungsarbeiten zum Fragebogen „Organisation und Teilnehmende“ [OrTe] – Ein Instrument zur Erfassung von Erwartungen an Lehre, Lernen und Organisation in der Weiterbildung. REPORT – Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 29. Jg./H1, Thema: Lehr-/Lernforschung, S. 63-74. [Peer-Review]

Büschking, Maren (2007):Wie organisiert und konstituiert sich Lernen in erlebnispädagogischen Settings? Eine Organisationsanalyse des größten Anbieters. unv. Diplomarbeit. Universität Bremen

Rothenberg, Julia (2007): "Gesundheitsangebote in einer Volkshochschule: " ... und unsere Kunden kriegen das auf Rezept." Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 2, 15. Jg., S. 97-110.

Rothenberg, Julia (2006): Weiterbildungseinrichtungen im Wandel. Organisationsanalyse einer VHS unter besonderer Berücksichtigung des Programmbereichs Gesundheit. unv. Diplomarbeit. Universität Bremen

Sina Wagner, Maren Büschking, Julia Rothenberg, Monika Kil
Erhard Schlutz, Horst Rippien (nicht auf dem Foto: Marina Feldmann, Ilka Koppel, Sebastian Wachs, Jana Wienberg)

 


 

 

Projektname:

 

Studienstandorte Diplom-Erziehungswissenschaft und ihre Transformation in Bachelor-/Masterstrukturen

 

Projektkürzel:

BAMA-EW

Projektleitung:

Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

Dipl. Päd. Claus-Henning Ammann, Dipl. Päd. Anke Pfeiffer (Universität Koblenz-Landau), Christoph Hanning (Universität Duisburg-Essen/BV-Päd.)

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V.

Förderzeitraum:

Relaunch: August-OKt. 2008 mit 1000 Euro

Aufbau: April bis Oktober 2006 mit 1500 Euro (RK, 1 Werk- und 1 Praktikumsvertrag)

Forschungsziele:

Ermöglichen einer ersten Bestandsaufnahme, Abschätzung von zukünftiger Absolventen/-innenentwicklung, Aufbau einer elektronischen Datenbank zu Studienorten zur Orientierung für angehende Studierende

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Die Transformation des Diplom-Studiums in ein Bachelor- und Masterstudium mit Kernfach Erziehungswissenschaft ist im vollen Gange und stellt sich insgesamt als völlig intransparent dar. Die Hochschulstandorte transformieren im unter­schiedlichen Tempo und mit heterogenen Strategien. Folgen für den beruflichen Verbleib in erziehungswissenschaftlicher Arbeit/Tätigkeit in der Praxis und in der Wissenschaft sind aufgrund des mangelnden Überblicks nicht abschätzbar.

Forschungsmethode:

Internetrecherche, Interviews mit Stakeholdern aus Wissenschaft und Professionspolitik, Telefoninterviews mit BA/MA-Akteuren/-innen an den einzelnen Hochschulstandorten, Aufbau und Erarbeitung einer Datenbank/Content Management "USE": Universitäre Studienstandorte "Erziehungswissenschaft".

Zentrales Ergebnis:

Hannig, Ch. (2006): Standorttransparenz trotz Bachelor und Master im Net-Päd. des BV-Päd. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 14. Jg., S. 250.

Pfeiffer, A. (2006a): Fit für Europa? Eine Analyse zur Neuregelung pädagogischer Studiengänge in Form von Bachelor- und Masterabschlüssen in Deutschland. unv. Diplomarbeit Universität Mainz.

Pfeiffer, A. (2006b): Fit für Europa mit BA/MA? Erziehungswissenschaftliches Kernfachstudium in Deutschland. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 14. Jg., S. 237-249.

www.bv-paed.de/studienstandorte (als Link im ZEIT Studienführer 2008/2009)

 


 

Projektname:

Verdienstmöglichkeiten von Erziehungswissenschaftler/-innen

Projektkürzel:

VerdiE

Projektleitung:

Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

cand. päd. Katja Müller (Universität Potsdam/BV-Päd.)

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V.

Förderzeitraum:

Juli bis Oktober 2004

Forschungsziele:

Identifikation von Verdienst in Bezug auf Arbeitsbereiche und Anstellungsverhältnisse für Beratung und Coaching von Erziehungswissenschaftler/-innen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Es gibt nun zwar die erste bundesweite Verbleibsstudie von Erziehungswissenschaftlern/-innen, wie der Survey von Krüger und Rauschenbach (2003), allerdings sind dort keine exemplarischen Vertreter von verschiedenen Berufsfeldern mit konkretem Verdienst aufgelistet.

Forschungsmethode:

Schriftliche standardisierte Befragung per E-Mail-Verteiler: Die Befragung richtete sich an drei Gruppen: Angestellte, Freiberufler/-innen und Studierende mit jeweils angepassten Fragen zu folgenden Bereichen: Studienabschluss mit entsprechendem Schwerpunkt; Arbeitsbereich, dessen pädago­gische Relevanz und nach dem genauen Verdienst in Euro ausgewiesen. Zusätzlich wurde bei Angestellten und Freiberuflern gefragt, ob und welche Zusatzqualifikationen oder andere Faktoren für den Job vonnöten waren, wie sie sich anderen ge­gen­über bezeichnen, welche Arbeitszeit und berufliche Stellung vorliegt und seit wann der derzeitige Job ausgeübt wird. Schließlich wurden alle Befragten um einen Tipp für Studierende zur Berufs- und Karriereplanung gebeten.

Stichprobe: 62 von 200 = Rücklauf 31%.

Zentrales Ergebnis:

Müller, K. (2004): Verdienstmöglichkeiten von Erziehungswissenschaftler/-innen – Das VerdiE-Projekt zur Ergänzung des Beratungsangebots des BV-Päd. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 12. Jg., S. 246-250.

 


 

Projektname:

Explorative Fallstudien zu neuen Entwicklungen und „Grenzfällen“ im Leistungs- und Organisationsspektrum von Weiterbildung

Projektkürzel:

"Neue Weiterbildungsorganisationen?" KI 848/1-1

Projektleitung:

Dr. Monika Kil & Prof. Dr. Erhard Schlutz

Mitarbeitende:

Julia Rothenberg

Projektpartner:

Klaus Körber, Horst Rippien, Ulrike Schönefeldt

Gefördert durch:

DFG

Förderzeitraum:

April 2003 bis März 2004

Förderung:

4200 Euro

Forschungsziele:

Erprobung eines Feldzugangs im Hinblick auf „Grenzfälle“ der Weiterbildung und eines Methodenrepertoires.

Klärung, ob ein „Science-Center“ wissenschaftliche Weiterbildung als Dienstleistung anzielt und deshalb als Weiterbildungsorganisation zu klassifizieren ist und Identifizierung von Arrangements selbstorganisierten und informellen Lernens im Vergleich zu "Klassischen" WB-Anbietern.

Klärung, ob ein "E-Learning-Entwickler-Anbieter“ bereits im Designprozess didaktische und lerntheoretische Überlegungen einbezieht und welche Arbeitsteilungen und Organisationsformen konstitutiv sind.

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Über die Herausbildung neuer Organisationstypen im Bereich "Edutainment" und "E-Learning" im Feld der Weiterbildung gibt es derzeit keine Empirie. Es besteht Explorationsbedarf, um empirisch und/oder theoretisch zu entscheiden, ob es sich um eine Erweiterung von Bildungsdienstleistungen und -anbietern oder um völlig neue Angebotsformen und Organisationstypen handelt.

Forschungsmethode:

Qualitative Interviews zur Organisationsanalyse, Lernkultur und "Unterrichtsbeobachtung" mit kontrastivem Design

Zentrales Ergebnis:

Beide untersuchte Einrichtungen haben Erfolge in der Arbeit mit bestimmten Themen und spezifischen Zielgruppen, die traditionelle Weiterbildungseinrichtungen bisher so nicht vorweisen können. Befürchtungen, dass herkömmliche Weiterbildungsorganisationen und herkömmliche Formen erwachsenenpädagogischen Lernens durch „industrialisierte Fertigprodukte“ und „Selbstbedienungslernen“ in Zukunft völlig verdrängt werden, lassen sich jedoch hier empirisch nicht begründen. In beiden Fällen gibt es Lehre, auch personenvermittelte, freilich jeweils in unterschiedlichem Umfang und mit unterschiedlichem Status in Konzeption und Organisation. Eine Tendenz zu Blended-Learning-Arrangements lässt sich auch beim Science Center ausmachen; sie ist jedoch bislang weit weniger deutlich erkennbar als beim E-Learning-Anbieter.  

Kil, M./Körber, K./Rippien, H. (2004): Neue Weiterbildungsorganisationen? Explorative Fallstudien zu Entwicklungen und „Grenzfällen“ im Leistungs- und Organisationsspektrum von Weiterbildung. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, 12. Jg., H 2, S. 90-107.

 


 

Projektname:

Hochschulteams profilieren Image und Managementkompetenzen von Pädagogen /-innen

Projektkürzel:

HoMage

Projektleitung:

Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

cand. päd. Marco Frerichs (Universität Paderborn/BV-Päd.)

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V.

Förderzeitraum:

August – Oktober 2002

Forschungsziele:

Bestandsaufnahme von Hochschulteams, die Veranstaltungen für Diplom-Pädagogen/-innen durchführen und die Evaluation des Kenntnisstandes über Diplom-Pädagogen/-innen und Berufs­verband

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

In Diplom-Studiengängen „Erziehungswissenschaft“ werden bundesweit von den Hochschulteams der Arbeitsämter heterogene, nicht miteinander koordinierte Einführungs- und Übergangsangebote an den einzelnen Hochschulstandorten gegeben. Es gibt keine zentrale und zusammenfassende Übersicht über Angebote und über die von den Hochschulteams vertretenen Positionen für und von Diplom-Pädagogen/-innen. Da Veranstaltungen der Hochschulteams jedoch häufig die einzige Informationsquelle für Studierende über ihren Arbeitsmarkt bilden, befindet sich hier eine bisher wenig berücksichtigte Scharnierstelle im „Übergang zum Beruf“.

Forschungsmethode:

Standardisierter Fragebogen: Die Fragen an die Arbeitsamtberater/-innen in den Hochschulteams sind in vier Hauptkategorien unterteilt: Bekanntheit BV-Päd., Stärken-Schwächen Analyse von arbeitssuchenden Diplom-Pädagogen/-innen, Verbesserungsmöglichkeiten und Kooperation zwischen Hochschulteam und BV-Päd.

Stichprobe: 22 von 50 = Rücklauf 44%.

Zentrales Ergebnis:

Den Hochschulteams fehlt Wissen über die Gesamtheit der Diplom-Pädagogen/-innen. Es muss also zu einem engeren proaktiven Kontakt mit dem Berufsverband kommen, um einerseits Veranstaltungen anzubieten, die den Studierenden den Übergang ins Berufsleben erleichtern, z.B. durch Verbesserung der Selbsteinschätzung in Workshops, und andererseits um auch den Hochschulteams Einblicke in die arbeitende Profession der Diplom-Pädagogen/-innen zu geben, damit nicht Stereotypisierungen für alle Diplom-Pädagogen/-innen vorgenommen werden. Denn auch die Diplom-Pädagogen/-innen in Arbeit haben das identische Studium (Praktikaanteile, Wissensbereiche) absolviert und „trotzdem“ eine Stelle gefunden.

Frerichs, M. (2003): Hochschulteams profilieren Image und Managementkompetenzen von Pädagogen /-innen?Erste Ergebnisse aus dem Projekt HoMage des BV-Päd. e.V.. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 1, 11. Jg., S. 54-57.

Bührmann, Th./Frerichs, M./Kil, M. (2003): Profilierung bereits im Studium? Diplom-Pädagogen/-innen im Übergang zum Beruf. In Friedrich, H. & Schobert, B. (Hrsg.), Praxisbezug und qualifizierte Praktika zur Berufsorientierung im geisteswissen­schaftlichen Studium (S. 109-125). Bergisch Gladbach: Hobein.

 


 

Projektname:

Evaluationsstudie „Entwicklung und Förderung innovativer weiterbildender Lernarrangements in Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen (EFIL): ein Projekt des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und der Stadtbücherei Stuttgart“  

Projektkürzel:

EVA-EFIL

Projektleitung:

Monika Kil  

Mitarbeitende:

keine  

Projektpartner:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), die Stadtbücherei Stuttgart und VHS Stuttgart  

Gefördert durch:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)  

Förderzeitraum:

Juli-Dezember 2001  

Fördersumme:

rd. 5000 Euro

Forschungsziele:

Entwicklung und Erprobung eines Evaluationsdesigns zur Bewertung von Organisationsveränderungsprozessen am Beispiel des Projekts EFIL

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Mit diesem Design liegt nun eine erste Möglichkeit vor, Organisationsveränderung in Kultur- und Bildungseinrichtungen zu evaluieren. Gleichzeitig ist qualitatives Datenmaterial über die „Einführung von Innovationen“ gewonnen worden.

Forschungsmethode:

Interviews auf der Basis der Critical Incident Technique  

Zentrales Ergebnis:

Interner Ergebnisbericht an die Projektleitung, externe Ergebnisse, s. Veröffentlichung  

Veröffentlichungen:

Kil, M. (2002). Lernveränderung = Organisationsveränderung? Auswirkungen neuer Lernangebote auf Organisation und Beschäftigte. In: Puhl, A. & Stang, R. (Hrsg.), Bibliotheken und die Vernetzung des Wissens (S. 31-42). Bielefeld: Bertelsmann.  

 


 

Projektname:

Evaluation von Beratungsprozessen und Beratertätigkeit in der Weiterbildung 

Projektkürzel:

OBer

Projektleitung:

Klaus Meisel

Mitarbeitende:

Christiane Ehses, Karin Dollhausen, Monika Kil, Rainer Zech

Projektpartner:

ArtSet Hannover

Gefördert durch:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn  

Förderzeitraum:

April 2001 - April 2003  

Fördersumme:

RK und Eigenmittel

Forschungsziele:

Bestandsaufnahme zur Nachhaltigkeit von Beratungsprozessen in Weiterbildungseinrichtungen und zum Vorgehen von Berater/-innen  

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Innovationsprojekt, da noch keine Vorerfahrungen und Daten zu diesem Bereich vorliegen  

Forschungsmethode:

Gruppeninterviews mit Berater/-innen und Beratenen; Telefoninterviews mit Leitungspersonal von Weiterbildungseinrichtungen, die einen Organisationsveränderungs-, bzw. Organisationsberatungsprozess publiziert haben  

Zentrales Ergebnis:

Transparenz über das Qualitätsverständnis von Beratungsprozessen liegt  vor und Elemente einer Beratungskonzeption für Weiterbildungsorganisationen liegen vor

Veröffentlichungen:

Kil, M. (2004): Best-Practise bei Organisationsveränderungen mit Organisationsberatung. Grundlagen der Weiterbildung-Praxishilfen. Kap. 4.40.10.1., S. 1-18.

Kil, M. (2003): Organisationsveränderung in Weiterbildungseinrichtungen: Empirische Analysen und Ansatzpunkte für Entwicklung und Forschung. Bielefeld: W. Bertelsmann-Verlag, Reihe Theorie und Praxis. Teil II: "Analyse von Organisationsveränderungsprozessen" S. 73-91

 


 

Projektname:

Qualität und Innovation: Geschlechtergerechtigkeit als Reformstrategie 

Projektkürzel:

QueR

Projektleitung:

Monika Kil (von November 1998 – Juli 2000), Christine Roloff

Mitarbeitende:

Gabi Göbel, Andrea Koch-Thiele, Carsten Pfaff, Petra Selent

Projektpartner:

Universität Dortmund, Dez. 2, 4 Pilotfachbereichen und die Frauenbeauftragten

Gefördert durch:

VW-Stiftung und Land NRW

Förderzeitraum:

November 1998 - April 2003

Fördersumme:

rd. 1,4 Mio. DM

Forschungsziele:

Erprobung von partizipativen Methoden der Organisationsforschung auf die Situation in verschiedenen "Scientific Communities"; Schaffung von Bedingungen für eine nachhaltig synergetisch wirkende Gleichstellungsmaßnahmen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 Innovations- und Gestaltungsprojekt zur Installierung zentraler und dezentraler Gleichstellungsmaßnahmen im Sinne des Gendermainstreaming-Konzepts

Forschungsmethode:

Organisationsanalysen, Survey-Feedback

Zentrales Ergebnis:

Gender-Interventionen "versickern", wenn sie nicht strukturell abgesichert sind und einen konkreten Nutzen für die betroffenen Einheiten bieten (positives Beispiel: Promotionsvorbereitendes Aufbaustudium proDOCLA FB 14, Universität Dortmund zur Förderung der wissenschaftlichen Karriere nach dem Lehramtsstudium)

Veröffentlichungen:

Kil, M. (2003): Fachbereichsentwicklung: Akteure/-innen und Evaluation. In Roloff, Ch./Selent, P. (Hrsg.), Hochschulreform und Gender Mainstreaming (S. 254-265). Bielefeld: Kleine Verlag.

Kil, M. (2001): Frauen in Organisationen – Organisationsdiagnose und –beratung durch Frauen. Lehmkuhl, U. (Hrsg.): Abschied und Neubeginn, Kontinuität und Wandel in der Individualpsychologie, Beiträge zur Individualpsychologie Bd. 26 (S. 150-157), München: Ernst Reinhardt Vrlg.

Kil, M. (2001): Geschlechtergerechtigkeit als Reformstrategie – Organisationspsychologisches Vorgehen in der Hochschul- bzw. Fachbereichsentwicklung. In Frauenbeauftragte der Universität Mainz (Hrsg.), „Hochschulreformen für und mit Frauen?! Anreizsystem Frauenförderung (S. 50-60). Mainz: Universität Mainz.

Kil, M. & Pfaff, C. (2000): Sind Studienfachwahlentscheidungen beeinflussbar? Evaluation einer „SchnupperUni” für Frauen; In: B. Behrendt u.a. (Hrsg.): Handbuch Hochschullehre (Lieferung 5/2000; Kap. E 1.6; S. 1-16). Bonn 1994 ff.

Kil, M. & Roloff, C. (2000): Qualität und Innovation – Geschlechtergerechtigkeit als Reformstrategie (QueR). Unireport/Forschungsberichte, 30, 56-58.

 


 

Projektname:

Lehramt und Wissenschaft Diagnose von Verbesserungsmöglichkeiten in der Ausbildung und der Anerkennung von Primarstufenlehrer/-innen und Sonderschulpädagogen/-innen (Eingangsphase, Praxisschock und Übergang zur Promotion)

Projektkürzel:

LeWis

Projektleitung:

Monika Kil

Mitarbeitende:

Silke Storch, Stefanie Schönleben

Projektpartner:

FB 14 Universität Dortmund, Fach Soziologie (Dr. Witjes), Fach ev. Theologie (Prof. Grewel als Vorsitzender der Kommission Wissenschaftlicher Nachwuchs) Dekan Prof. Ruster, Frauenbüro der Universität Dortmund 

Gefördert durch:

FB14, Strukturfonds des Rektorats

Förderzeitraum:

April 1997-Juli 1998

Förderung:

NAZ-Mittel (Überlastmittel) Stellenaufstockung

Forschungsziele:

Erprobung von partizipativen Methoden der Organisationsforschung

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Erprobung eines evaluativen Vorgehens zur Analyse von ersten Unterrichtserfahrungen angehender Primarstufenlehrer/-innen, Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der vermittlungswissenschaftlichen Ausbildung; Curriculumsentwicklung  

Forschungsmethode:

Teilnehmende Beobachtung im Unterricht, qualitative Interviews

Zentrales Ergebnis:

Bedarf an systematischen Rückkopplungsprozessen zur Orientierung in der ersten Praxisphase; Bedarf an Forschungsvorbereitung mit Hilfe Promotionsvorbereitenden Aufbaustudiengangs; Dauerhaftes Studienangebot mit Einschreibung im FB 14 ProdocLA; Verleihung des LeWis-Preises für ausgezeichnete Staats- und Dissertationsarbeiten im Bereich Lehramt

Storch, Silke/Wedel, Ute (1998): Gezielte und erweiterte Erhebungen im Rahmen der Evaluation zur Hochschulaufgabe Frauenförderung des Fachbereichs Sondererziehung und Rehabilitation der Universität Dortmund, Ausgekocht spezial, Nr. 3, Frauenbüro Universität Dortmund

 


 

Projektname:

Peer-Review als Mittel der Qualitätsverbesserung und Profilbildung eines Fachbereichs

Projektkürzel:

Review

Projektleitung:

Uwe Kleinbeck, Monika Kil

Mitarbeitende:

Kurt Garloff, Stefanie Leffelsend, Stefan Löchtefeld, Regina Uhtes  

Projektpartner:

Universität Dortmund, Dez. 2; FB 14

Gefördert durch:

Rektoratsfonds und Mitteln des Fachbereichs

Förderzeitraum:

Juli 1995 - Juli 1998

Fördersumme:

ca. 100.000 DM

Forschungsziele:

Erprobung eines evaluativen Vorgehens in einem gesellschafts-, geistes- und verhaltenswissenschaftlichen Fachbereichs für die Bereiche Lehre/Studium, Forschung und Organisation/Steuerung; Motivierung aller Statusgruppen und Implementation nachhaltiger Maßnahmen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Evaluations- und Organisationsforschung, Pilotprojekt in der BRD (Universität Dortmund als erste Universität in Deutschland mit einem Peer-Review-Verfahren intern! gesteuert)

Forschungsmethode:

Fragebogenerhebungen, problemzentrierte Interviews, Arbeitsplatzanalysen

Zentrales Ergebnis:

Problembereiche sind die Datenlage, die Entwicklung von Indikatoren, die Situation in der zentralen und dezentralen Verwaltung. Günstige Rahmenbedingungen sind: Valide Methoden (JDS, PPM), die Schaffung eines Veränderungsklimas (z.B. durch Rückkopplung) und die Implementation von "Quick wins". 

Veröffentlichungen:

Kil, M. (2001): Zur Steigerung der Produktivität in Fachbereichen – Organisationspsychologisches Vorgehen; In: B. Behrendt u.a. (Hrsg.): Handbuch Hochschullehre (Lieferung 2/2001; Kap. C 1.7; S. 1-19). Bonn 1994 ff.

Kil, M. (1999): Organisation von Dekanaten. In E. Knacke (Hrsg.), Personalentwicklung: wissenschaftsstützendes Personal an Hochschulen (S. 32-35), Sonderheft der Zeitschrift der Frauenbeauftragten der Universität Dortmund „ausgekocht spezial“ Nr.5. 

Kil, M. & Uhtes, R. (1998): Organisationsdiagnose als Voraussetzung für eine geschlechtergerechte Organisationsentwicklung in den Hochschulen. In C. Roloff (Hrsg.), Strukturwandel und Reformpotential an Hochschulen (S. 127-151). Berlin: Ed. Sigma. 

Kil, M. (1997): Avisierte Veränderungen in der Organisation und Steuerung von Hochschulen - Mögliche Konsequenzen für die Verwaltungs- und Sekretariatsaufgaben in Fachbereichen und deren Evaluation. Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (Hrsg.), EVAluation. Qualität hat ein Geschlecht (S. 49-59). Bonn: Universität Bonn. 

Kil, M. (1997): Organisationsentwicklung oder Verankerung eines neuen Berichtssystems? - Der Reviewprozeß im Fachbereich 14. HDZ-Rundbrief, 8, 2, 21-23.

 


 

Projektname:

Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in der gesunden Organisation

Projektkürzel:

3. Personalforum Personalpflege

Projektleitung:

Michael Kastner

Mitarbeitende:

Monika Kil

Projektpartner:

Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin/IAPAM & Deutsche Krankenversicherung AG, Köln

Gefördert durch:

DKV

Förderzeitraum:

Juli 1991 - Sept. 1992

Fördersumme:

ca. 30.000 DM Personalkosten und Durchführung zweier Kongresse Dortmund/Hohensyburg und Köln/Gürzenich (700 Personen)

Forschungsziele:

Sammlung von betrieblichen Forschungs- und Praxisinitiativen im Bereich der Personalpflege; Erzielung einer Multiplikatorwirkung; Erarbeitung einer Publikation

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Gegenüber der Personalentwicklung (PE) wird die Personalpflege (PP), das Bewahren des Arbeitsvermögens, vernachlässigt.

Forschungsmethode:

Fragebogenerhebungen, Recherchen

Zentrales Ergebnis:

Für ein gesundheitsorientiertes Verhalten der Mitarbeitenden in Organisationen bedarf es einer "Gesundheitskultur", die Anreize und Motivierungspotenziale enthält. Wesentliche Barrieren lassen sich in einem Akronym MANGEL zusammenfassen: Mut, Alternativen, Nutzen, Genuss, Erfolg und Lob. In der Publikation von M. Kastner (Hrsg.), Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in einer gesunden Organisation. München: Quintessenz, sind wesentliche Ansätze und Ergebnisse der Tagungen dokumentiert.

Veröffentlichungen:

Kil, M. & Metz-Göckel, H. (1996): Was hindert uns gesünder zu handeln? Demotivationspsychologische Perspektiven zum Verständnis menschlichen Gesundheitshandelns. Die berufsbildende Schule, Zeitschrift des Bundesverbandes der Lehrer an beruflichen Schulen, 48, 3, 95-100. 

Kil, M. & Metz-Göckel, H. (1994): Voraussetzungen zur Prävention. Von der Einstellung zum gesundheitsorientierten Verhalten. In M. Kastner (Hrsg.), Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in einer gesunden Organisation (S. 197-206). München: Quintessenz.

Breuer, F. & Kil, M. (1994): Sucht im Betrieb. In M. Kastner (Hrsg.), Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in einer gesunden Organisation (S. 164-167). München: Quintessenz.

Kastner, M.; Brinkmann, R.; Kil, M. & Mitterweger, E. (1992): Personalpflege - Ein Konzept zur Gesundheitsförderung. In Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA (Hrsg.), Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt (S. 35-38). Tauberbischofsheim: Fränkische Nachrichten.

 

 

 

Monika Kil

 www.monikakil.de

Januar 2016